Es wird ein Objekt definiert, mit welchem die Interaktion zwischen ProcessingControl, den Strategien und den Maschinen verkapselt wird.
Die Ablaufsteuerung wurde in die Klasse ProcessingControl und in die Klasse Strategy aufgeteilt. Dadurch wurde die Wartbarkeit der Klasse ProcessingControl erhöht. Jedoch entstanden dadurch neue Probleme, die Kommunikation wird komplexer. Denn es entsteht zusätzlicher Kommunikationsaufwand zwischen der Klasse ProcessingControl und der Klasse Strategy. Außerdem müssen die von Strategy abgeleiteten Klassen alle auf die in der Fertigungszelle vorhandenen Maschinen zugreifen können. Um diese Komunikation durchzuführen, müssen alle Klassen Beziehungen zu fast allen anderen Klassen besitzen. Dieses Beziehungsgeflecht ist jedoch schwer zu warten.
Das Mediator-Muster wird verwendet, weil die Kommunikation zwischen ProcessingControl, den Strategien und den Maschinen sehr komplex ist. Ohne dieses Entwurfsmuster würden unstrukturierte und schwierig zu verstehende Abhängigkeiten zwischen den Klassen entstehen.
Durch das Mediatorobjekt werden die Protokolle der anderen Klassen vereinfacht. Die Beziehungen werden von n-zu-n Beziehungen auf 1-zu-n Beziehungen reduziert. Durch diese 1-zu-n Beziehungen wird das Verständnis und die Wartung erleichtert.
Da die Klasse ProcessingMediator die komplette Kommunikation zwischen den anderen Klassen übernimmt und steuert, ist die Klasse ProcessingMediator sehr komplex und damit schwer zu warten.